Donnerstag, 3. Dezember 2015

[Neues von Frau Zweibein] "Nehmen Sie Ihre sch*** Töle da weg!"

Hallo liebe Blog-Leser!

Heute möchte ich euch von einer kleinen Begebenheit erzählen, die nicht mir, aber einer Kollegin (besser gesagt ihrem Mann), passiert ist und die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.



Besagte Kollegin und ihr Mann gehen sehr oft wandern, auch bei schlechtem Wetter, und da ist es nur natürlich, dass ihnen auf dem ein oder anderen Weg ein Hund entgegenkommt. An jenem Tag, es war wohl sehr matschig und regnerisch draußen, kam ihnen eine Frau mit Dackel entgegen. Der Dackel lief frei und kam wohl sofort freundlich auf die beiden zu. Bei ihnen angekommen sprang er am Hosenbein ihres Mannes hoch - bei dem Wetter könnt ihr euch sicher vorstellen, wie der Dackel -  und hinterher die Hose von ihrem Mann - aussahen. Daraufhin muss ihr Mann der Hundehalterin gesagt haben: 

"Nehmen Sie ihre sch*** Töle da weg!" 

Diese entgegnete : "Danke, das Sie so viel Verständnis haben!"

Tjah, und da wären wir wieder: Hundehalter und Nicht-Hundehalter - ein ewiger Konflikt

Die Erzählung meiner Kollegin brachte mich dann doch zum Nachdenken. Wie würde ich in dieser Situation als Hundehalter reagieren? Und wieso hat ihr Mann so überreagiert? In diesem Moment haben wohl beide Parteien nicht richtig reagiert. Die Dackelbesitzerin hätte ihren Hund anleinen müssen, wenn sie weiß, er begrüßt gerne fremde Menschen. Auch wenn der eigene Hund noch so lieb und freundlich ist: es gibt einfach Menschen, die wollen nicht von einem Hund begrüßt werden, egal wie lieb er ist. Manche haben sogar Angst, selbst vor einem Dackel. 

Auf der anderen Seite hätte der Mann meiner Kollegin nicht so ausfallend werden müssen. Das Ganze kann man auch anders und zivilisierter ausdrücken. Wie so oft macht auch hier der Ton die Musik. Und ich sage euch ganz ehrlich: wenn irgendjemand meinen Hund so beschimpfen würde, "nur" weil er eine Hose dreckig gemacht hat (die bei dem Wetter wahrscheinlich auch so schon einige Schlammspritzer abbekommen hat), dann würde ich mir das auch nicht gefallen lassen. Leider haben meine Kollegin und ihr Mann das anders gesehen...  


Wie seht ihr das? Ist es gerechtfertigt das die beiden sich so darüber aufregen oder einfach nur übertrieben? 

Kommentare:

  1. Sicher kann man die ganze Angelegenheit auch überstrapazieren und sich noch ewig über diese (wahrscheinlich wenig folgenschwere) Angelegenheit auslassen. Aber es soll ja Leute geben, die sich von berufswegen gerne aufregen... *zwinker*

    Trotzdem würde auch ich als Hundebesitzerin es begrüßen, wenn die Pfoten fremder Vierbeiner auf der Erde bleiben. Nicht nur bei schlechtem Wetter... ;)

    LG Andrea mit Linda

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  2. Die Ausdrucksweise ist unnötig und macht die Sache nicht besser. Ich denke immer, dass es von den Personen abhängt und auch von ihrem Verhalten...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  3. Die Ausdrucksweise war in dieser Situation sicher nicht angemessen. Aber ich gebe zu, dass ich es auch nicht auststehen kann, wenn ein nasser Hund an mir hochspringt. Egal ob es Charly ist oder ein fremder Hund. So viel Anstand muss sein!

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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